08
Jul

meine 1. woche

Ich bin nun mittlerweile eine Woche hier in Chemnitz bei der Heilse.

Ich fühl mich hier total wohl und die Arbeit macht mir echt Spaß. Auch die Leute sind super nett und cool.

Ich finde es irgendwie total merkwürdig hier im Osten zu sein. Das weckt bei mir ganz komische Gefühle, die ich gar nicht so richtig orten oder beschreiben kann.

Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mich hierher gebracht hat. Ich hab schon viele gute Eindrücke mitnehmen können, von denen ich sicher noch profitieren kann!

Die Heilsarmee arbeitet hier ja sehr eng mit den Freaks zusammen, eigentlich so eng, dass sie gar nicht mehr trennbar sind, denn viele aus der Gemeinde arbeiten hier ehrenamtlich mit und die Angestellten hier gehen auch größten Teils in die Gemeinde. Ich finde es so gut zu sehen, wie Gemeinde funktionieren kann. Wie man wirklich an die Menschen ran kommen kann, wie diakonische Arbeit in der Gemeinde aussehen kann. Das ist so bereichernd. An diesem Punkt ist diese Gemeinde ein echtes Vorbild!

Für mich war es auch ein Anliegen während des Praktikums mir dieses Kanaanäisch abzugewöhnen, dass ich mir in der Zeit auf der Bibelschule doch irgendwie angeeignet habe. Da versteht das ja auch jeder. Mich fasziniert hier, wie echt und normal die Leute beten. Sie reden mit Jesus wirklich genauso, wie mit jedem anderen. Ich hoffe echt, dass ich es schaffe meinen ganzen theologischen Wortschatz in eine allgemein verständliche Sprache zu bringen.

Eigentlich wollte ich ja alles andere als Kinder- und Jugendarbeit im Praktikum machen und ich hab mich gefragt, warum Gott wollte, dass ich hier her nach Chemnitz gehe. Es ist wahrscheinlich so ziemlich die einzige Heilsarmee, die Kinder- und Jugendarbeit macht (zumindest in diesem Maß).

Aber ich bin so froh hier zu sein! Denn ich kann von den Menschen hier viel lernen. Ich kann hier Menschen begegnen, ob Kinder, Jugendliche, Mitarbeiter, Mütter oder andere Leute, wie Sozialschwache, die hier immer mal wieder rein schauen.

Ich habe in den letzten Tagen festgestellt, dass ich gern Menschen etwas bei bringen möchte. Wenn manche Themen angeschnitten werden, dann weiß ich dazu was zu sagen und möchte das gern weiter geben. Aber mir fehlt entweder der Mut dazu, die laute Stimme oder eine klare, verständliche Ausdrucksweise. Mir fällt das leider so oft auf, dass ich das was in meinem Herzen so klar ist, nicht so rüber bringen kann, dass es bei dem anderen ankommt.

Ich bete dafür, dass mir das immer mehr und besser gelingt, denn da schlägt echt mein Herz!

Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mich hierher gebracht hat. Ich hab schon viele gute Eindrücke mitnehmen können, von denen ich sicher noch profitieren kann!

Die Heilsarmee arbeitet hier ja sehr eng mit den Freaks zusammen, eigentlich so eng, dass sie gar nicht mehr trennbar sind, denn viele aus der Gemeinde arbeiten hier ehrenamtlich mit und die Angestellten hier gehen auch größten Teils in die Gemeinde. Ich finde es so gut zu sehen, wie Gemeinde funktionieren kann. Wie man wirklich an die Menschen ran kommen kann, wie diakonische Arbeit in der Gemeinde aussehen kann. Das ist so bereichernd. An diesem Punkt ist diese Gemeinde ein echtes Vorbild!

Für mich war es auch ein Anliegen während des Praktikums mir dieses Kanaanäisch abzugewöhnen, dass ich mir in der Zeit auf der Bibelschule doch irgendwie angeeignet habe. Da versteht das ja auch jeder. Mich fasziniert hier, wie echt und normal die Leute beten. Sie reden mit Jesus wirklich genauso, wie mit jedem anderen. Ich hoffe echt, dass ich es schaffe meinen ganzen theologischen Wortschatz in eine allgemein verständliche Sprache zu bringen.

Ich bin sehr gespannt wie´s hier noch weiter geht und was ich noch für Erfahrungen machen werde.

06
Jun

Mikrowellen-Gebete

… es muss immer schnell gehen!

Ein kurzes Gebet und dann muss es flutschen!

Aber Gott liebt das Marinieren und gutes Durchbraten.

Der Mangel an Ausdauer ist einer der häufigsten Gründe für unser Scheitern, vor allem im Gebet!

BEHARRLICHKEIT! heißt das Zauberwort:

Ich hab bei wikipedia mal nachgesehen, wie man dieses Wort am Besten erklären kann und da gab es eine Auflistung verschiedener Synonyme:

Ausdauer, Beständigkeit, Durchhaltevermögen, Entschiedenheit, Hartnäckigkeit, Standhaftigkeit, Stehvermögen, Unermüdlichkeit, Ziehlstrebigkeit

Jesus macht dies im Gleichnis vom ungerechten Richter deutlich.

Das Gleichnis vom ungerechten Richter:
Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis, um ihnen zu zeigen, daß es nötig ist, allezeit zu beten und nicht nachlässig zu werden; und er sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute. Es war aber eine Witwe in jener Stadt; die kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher! Und er wollte lange nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und mich vor keinem Menschen scheue, so will ich dennoch, weil mir diese Witwe Mühe macht, ihr Recht schaffen, damit sie nicht unaufhörlich kommt und mich plagt. Und der Herr sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt! Gott aber, wird er nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er auch lange zuwartet mit ihnen? Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?

(Lukas 18, 1-8; nach Schlachter 2000/Hervorhebung durch den Autor)

 Diese Witwe hat einfach nicht nachgelassen, sie blieb beharrlich.

Sogar im “weltlichen” Bereich, wurde festgestellt, dass Beharrlichkeit viel wichtiger ist, als z.B. Intelligenz oder das Tallent. Das haben US-Studien belegt. Hartnäckigkeit ist ein entschiedener Erfolgsfaktor. Bei dieser Studie kommt heraus, dass demjenigen, der sich als unzulänglich betrachtet, sehr schnell von seinem Ziel abkommt. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: BEHARRLICHKEIT LÄSST SICH AUCH ERLERNEN! In der Studie heißt es, dass wir Interesse zeigen müssen, denn nur bei dem was wir gerne tun, bleiben auf Dauer am Ball.  Dabei ist Motivation alles!

Ich denke darauß können auch wir etwas lernen:

Und zwar ist der 1. Punkt, dass wir´s auch wirklich tun müssen! (Interesse zeigen) Wir müssen einfach angagen und beten! Gott hat mir mal folgendes erklärt, er hat zu mir gesagt: “Corry, du musst angagen, ich kann dir beim beten helfen, aber anfangen und beten musst du selber”.

Danach folgen die Erfolgserlebniss, die ganz bestimmt kommen werden, wenn wir wirklich beharrlich dran bleiben. Und schon wächst unsere Motivation weiter zu beten, weil wir merken, dass es etwas bringt, es tut sich was. Hört sich doch ganz einfach und logisch an oder? ;)

Komischerweise fällt es uns trotzdem so schwer und wir sind so furchtbar ungeduldig.

Auch Paulus schreibt den Galatern, dass sie durchhalten sollen im Gebet. So werden sie die guten Früchte eines Tages sehen.

“Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.“

(Galater 6,9; nach Elberfelder)

 Niemand wird als Beter geboren!

“Übung macht den Meister”, heißt es so schön. Und das Leben ist ein gutes Übungsfeld.

(für diesen Artikel habe ich aus folgendem Buch etwas entnommen: Dutch Sheets “Fürbitter die in den Riss treten”)

 

 

03
Jun

ratrix hero…

den Clip müsst ihr euch mal ansehen :)

 lustiger Film 

03
Jun

Teil 1 - Um in den Himmel zu kommen, muss man:

2. Mose 20,1-17 Die 10 Gebote halten:

 Das glauben viele Leute, wenn sie an das Christentum denken. Das Christentum besteht  für diese aus Verboten und Regeln, die uns die gesamte Lebensfreude rauben.

 

„Alles was Spaß macht muss Sünde sein und ist verboten!“

 

Es gibt auch sicherlich einige Christen, die glauben, dass dies die Zugangsvoraussetzung für den Himmel ist.

Das Problem ist nur: Du kannst alle Gebote brav befolgen, wenn du nur gegen eines verstößt, hast du verloren.

 

Hier ein paar Bibelverse dazu:

 

„Und wer alle Gesetze bis auf ein einziges befolgt, ist genauso schuldig wie einer, der alle Gesetze Gottes gebrochen hat.“

(Jakobus 2, 10 – NL)

 

Du kannst auch immer bei Grün über die Ampel fahren. Aber wenn du einmal bei Rot drüber fährst, interessiert es niemanden, ob du sonst immer bei Grün rüber gefahren bist. Dann wirst du zur Kasse gebeten und bist auch noch deinen Führerschein für eine Weile los.

 

 

Ein Mann, der sich im Gesetz Moses besonders gut auskannte, stand eines Tages auf, um Jesus mit folgender Frage auf die Probe zu stellen: “Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?”

(Lukas 10,25-26 – NL)

 

Dieser Mann stellt Jesus genau die Frage, die uns hier beschäftigt:

Wie komme ich in den Himmel?

Was muss ich denn nun tun?

 

Jesus erwiderte: “Was steht darüber im Gesetz Moses? Was liest du dort?” Der Mann antwortete: “‘Du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit deiner ganzen Kraft und all deinen Gedanken lieben.’ Und: ‘Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.’” “Richtig!”, bestätigte Jesus. “Tu das, und du wirst leben!”

(Lukas 10,27-28 – NL, Hervorhebungen durch den Autor)

 

Und wer sehnt sich nicht danach zu leben?

 

Wer dagegen auf das Gesetz vertraut, um vor Gott gerecht zu werden, steht unter einem Fluch. In der Schrift heißt es: “Verflucht ist jeder, der nicht alle Gebote beachtet und befolgt, die im Buch des Gesetzes geschrieben stehen.” Deshalb ist klar, dass niemand je durch das Gesetz vor Gott gerecht gesprochen wird. Denn die Schrift sagt: “Durch den Glauben hat ein Gerechter Leben.” Dagegen sagt die Schrift über den Weg des Gesetzes: “Wenn du durch das Gesetz Leben finden willst, musst du alle Gebote des Gesetzes erfüllen.”

(Galater 3,10-12 – NL)

 

Da ist die Bibel ganz klar: Keiner kann das schaffen! Niemand ist dazu in der Lage, alle Gebote zu halten.

Die Bibel ist aber auch so krass, dass sie sagt: Wer meint, dass er durch das Gesetz in den Himmel kommen wird, der wird auch danach gerichtet.

Dabei währe es sehr viel einfacher und leichter (und auch erfolgreicher), wenn man Jesus als seinen Retter annimmt. Durch den wir schließlich nicht mehr unter dem Gesetz stehen, sondern davon befreit und erlöst sind. HALLELUJA! Wir dürfen in Freiheit leben.

 

 

Denn niemand wird in Gottes Augen gerecht gesprochen, indem er versucht, das Gesetz zu halten. Im Gegenteil, je besser wir Gottes Gesetz kennen, desto deutlicher erkennen wir, dass wir schuldig sind. Doch nun hat Gott uns unabhängig vom Gesetz einen anderen Weg gezeigt, wie wir in seinen Augen gerecht werden können - einen Weg in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den Propheten. Wir werden von Gott gerecht gesprochen, indem wir an Jesus Christus glauben. Dadurch können alle ohne Unterschied gerettet werden. Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren. Doch Gott erklärt uns aus Gnade für gerecht. Es ist sein Geschenk an uns durch Jesus Christus, der uns von unserer Schuld befreit hat. Denn Gott sandte Jesus, damit er die Strafe für unsere Sünden auf sich nimmt und unsere Schuld gesühnt wird. Wir sind gerecht vor Gott, wenn wir glauben, dass Jesus sein Blut für uns vergossen und sein Leben für uns geopfert hat. Gott bewies seine Gerechtigkeit, als er die Menschen nicht bestrafte, die in früheren Zeiten gesündigt haben. Er handelte so, weil er Geduld mit ihnen hatte. Und er ist auch jetzt, in dieser Zeit, vollkommen gerecht, in dem er die für gerecht erklärt, die an Jesus glauben. Können wir nun stolz darauf sein, dass wir irgendetwas dazu getan haben, von Gott angenommen zu werden? Nein, denn das geschah nicht aufgrund unserer guten Taten, sondern allein aufgrund unseres Glaubens. Wir werden durch den Glauben vor Gott gerechtfertigt und nicht durch das Befolgen des Gesetzes.

(Römer 3,20-28 – NL)

 

Wozu aber gibt es das Gesetz und auch eben die 10 Gebote überhaupt, wenn wir doch von ihnen FREI sind?

 

Will ich damit etwa behaupten, dass Gottes Gesetz Sünde ist? Natürlich nicht! Das Gesetz an sich ist nicht sündig; aber durch das Gesetz erkannte ich erst meine Sünde. Ich hätte nicht gewusst, dass es falsch ist zu begehren, wenn das Gesetz mir nicht gesagt hätte: “Du sollst nicht begehren.” Doch die Sünde benutzte das Gebot und weckte in mir viele schlechte Leidenschaften! Gäbe es kein Gesetz, dann hätte die Sünde keine Macht. Früher lebte ich ohne das Gesetz. Doch mit dem Gebot kam auch die Sünde in mein Leben und verurteilte zum Tod. So brachte mir das Gebot, das mir eigentlich den Weg zum Leben zeigen sollte, stattdessen den Tod. Denn die Sünde benutzte das Gebot, um mich zu täuschen und zu töten. Das Gesetz selbst aber ist heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.

(Römer 7,7-12 – NL)

 

Durch das Gesetz merken wir erst, wie schuldig wir vor Gott sind. Was wir alles verhauen. Und wo wir überall falsch liegen.

So merken wir, was Jesus für uns am Kreuz alles getragen oder vielmehr ertragen hat.

 

Dann erzählte Jesus ein paar Leuten, die sehr selbstgerecht waren und alle anderen mit Geringschätzung behandelten, folgendes Gleichnis: “Zwei Männer gingen in den Tempel, um zu beten. Der eine war ein Pharisäer, der andere ein Steuereintreiber. Der stolze Pharisäer stand da und betete: ‘Ich danke dir, Gott, dass ich kein Sünder bin wie die anderen Menschen, wie die Räuber und die Ungerechten, die Ehebrecher, oder besonders wie dieser Steuereintreiber da! Denn ich betrüge niemand, ich begehe keinen Ehebruch, ich faste zwei Mal in der Woche und gebe dir regelmäßig den zehnten Teil von meinem Einkommen.’ Der Steuereintreiber dagegen blieb in einigem Abstand stehen und wagte nicht einmal den Blick zu heben, während er betete: ‘O Gott, sei mir gnädig, denn ich bin ein Sünder.’ Ich sage euch, dieser Sünder - und nicht der Pharisäer - kehrte heim als ein vor Gott Gerechtfertigter. Denn die Stolzen werden gedemütigt, die Demütigen aber werden geehrt werden.”

(Lukas 18,9-14 – NL, Hervorhebung durch den Autor)

 

Das ist es, was Jesus von uns will! Wir sollen echt werden. Wir sollen unsere Masken fallen lassen. Wir sollen aufhören uns im Kreis zu drehen, um uns selbst zu drehen.

Wir müssen aufhören uns ständig zu rechtfertigen und die Schuld bei anderen zu suchen.

Beginne bei dir!

 

(angelehnt an AJH-Karten: “Entdeckertour zum Himmel”)

 

02
Jun

Super Unterricht…

Heute hatten wir persönliche Evangelisation. Mit Ulrich Krieger von “Aktion in jedes Haus” (AJH).

Der Unterricht hat mich total motiviert und aufgebaut. Leider hatten wir nur die 5 Stunden heute und mehr ist da auch leider nicht vorgesehen, was ich sehr schade und zugleich auch sehr erschreckend finde. Dieses Thema ist schließlich super wichtig, aber das ist eine andere Sache.

Der Uli hat heute sehr coole Karten vorgestellt:
Sie beschäftigen sich mit der Frage “Wie komme ich in den Himmel?”
“Was muss ich dafür tun?”
Dazu gibt es einige Antwortmöglichkeiten, die im Allgemeinen unter der Bevölkerung so auftauchen.
Die Karten sind dafür da, dass man jemandem die Karten hinhalten kann und ihn die jenigen ziehen lassen darf, von denen er glaubt, dass man das braucht um in den Himmel zu kommen.
Auf der Rückseite gibts dann noch ein paar nette Bibelverse und eine Erklärung und damit kann man den Leuten erklären warum sie falsch lagen ;)
Einfach super genial!
Ich möchte in den nächsten Blogeinträgen diese “Thesen” mit entsprechenden Bibelstellen und auch ein paar Gedanken von mir dazu vorstellen.
Das sind auf jedenfall Themen, über die man mit den Menschen gut reden kann. Und man hat definitiv auch schon passende Bibelstellen dafür.
Mir ist heute wichtig geworden, dass ich mich mit diesen Fragen der Leute und den Thematiken auch mal wirklich beschäftige, denn sonst weiß ich ja gar nicht, was ich denen antworten soll. Oder worüber ich mit Nichtchristen reden soll. Wo ich überhaupt anfangen soll.
Ich möchte euch hier eine Anregung geben.
…morgen folgt NR. 1
27
Mai

die Welt ist ein Waisenhaus

… so beschreibt Stefan Driess sie:

Die Welt ist ohne Vater, sie kennt seine Liebe nicht.
Als Waisen suchen die Kinder dieser Welt nach einem Namen. Sie sind ohne Erbe und suchen, nach etwas, das ihnen Halt gibt.
Wir aber dürfen Gottes Kinder sein. Wir haben durch ihn einen Namen und ein Erbe!
Stefan Driess hat sehr viel von der Liebe unseres Vaters verstanden. Ich hab mir von ihm eben zum 2. Mal eine Predigt, oder viel mehr ein Erlebnisbericht angehört.
Ich hab selbst neu verstanden, wie sehr Gott uns als Vater liebt.
Jesus Verspricht:
Ich werde euch nicht als hilflose Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.  Nur noch kurze Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr. Ihr aber werdet mich sehen, und weil ich lebe, werdet auch ihr leben.

(Johannes 15, 18-19, nach NGÜ)

Wenn du mal ein Stünchen Zeit hast und dir was Gutes tun willst, dann hör dir diese Predigt unbedingt mal an:
hier der Link: 2007.07.06-Stefan_Driess-Die_Liebe_des_Vaters.mp3
(die Predigt findet ihr auf seiner Seite unter downloads)
23
Mai

Gott ist treu!

Da hab ich grad noch den letzten Post verfasst, um dann zum Teenkreis zu gehen. (muss nämlich für Jugendarbeit 3 Jugendveranstallungen besuchen und Protokolle schreiben) Ja und was ist Thema heute Abend?
ANFECHTUNG!
Ich laß das Thema und dachte nur, man Jesus, wie geil ist das denn?
Ich empfand den Abend echt als Zuspruch von Gott.
ICh weiß, dass er mir nie mehr zumutet, als ich tragen kann. Satan muss bei Gott immer erst um Erlaubnis bitten, wie bei Hiob. Nichts was der Vater nicht will geschieht. Gott hat damals bei Hiob ganz klare Grenzen festgelegt, wie weit Satan gehen durfte und die musste er auch einhalten.
Anfechtungen sind immer dafür da, damit wir dazu lernen und im Glauben wachsen.
JUHU!!! Ich darf wachsen!
Ich hab auch noch einen mutmachenden Bibelvers mitgenommen:
Die Prüfungen, denen ihr bisher ausgesetzt wart, sind nicht über ein für uns Menschen erträgliches Maß hinausgegangen. Und Gott ist treu; er wird euch ´auch in Zukunft` in keine Prüfung geraten lassen, die eure Kraft übersteigt. Wenn er euren Glauben auf die Probe stellt, wird er euch auch einen Weg zeigen, auf dem ihr die Probe bestehen könnt.
(1. Korinther 10,13 nach NGÜ)
Ich bin Gott so super dankbar, dass er mich spüren lässt, dass er ganz nah bei mir ist und auf mich acht gibt. Ich fühl mich total geborgen und sicher bei ihm. Das ist so SCHÖN!
23
Mai

Anfechtung

Letzten Samstag war ich mit ein paar Leuten von hier beim Heilungsseminar vom Storch.
Ich bin total motiviert und gestärkt zurückgekommen. Eine Frau hatte für mich einen Eindruck, der mir in meiner Situation sehr weiter geholfen hat und außerdem hat Gott mir wieder neu den Auftrag gegeben zu beten. Er hat mich vielmehr “herzlich ermahnt” , so hab ich es empfunden. Diesen Auftrag hab ich nämlich schon ungefär zum hunderttausendsten Mal bekommen.
Gleich in der folgenden Nacht hatte ich total starke Kopfschmerzen, so stark, dass ich nachts in meinem Bett lag und geweint habe.
Ab Montagabend bekam ich Halsschmerzen und kämpfe seit dem mit einer Erkältung.
Das Hauptproblem an der Sache ist, dass ich immer laut bete. Und mit Halsschmerzen rede ich einfach nicht gern.
Das ist echt so übel!

Ich möchte dem Feind nicht noch einen Sieg gönnen!

Wenn du das hier liest, dann bete bitte für mich, damit ich durch halte!

21
Mai

Prädestination und Verantwortung

Meine Ethik-Facharbeit zum Thema Prädestination und Verantwortung ist nun endlich fertig und kontrolliert - ist ne 1- raus gekommen ;)

Ich möchte euch an dem, was ich so herausgefunden haben teil haben lassen.

hier nun das gesamte Werk: Prädestination & Verantwortung

20
Mai

Psalm 23

Tom:

12 Jahre alt.

Er steht im Supermarkt vor dem Süßigkeitenregal.

Es gibt 7 verschiedene Sorten Schokolade: Vollmilch – mit Marzipan – mit gehackten Nüssen – mit ganzen Nüssen – mit Joghurtfüllung – Zartbitter – Weiße Schokolade.

Tom ärgert sich, denn seine Lieblingssorte Nougat ist nicht dabei.

 

 

…………

Der HERR ist mein Hirte,

mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue

und führet mich zum frischen Wasser.“

 

(Psalm 23,1-2)

 

Bist du immer vollkommen zufrieden mit dem was du hast?

Also ich bin es nicht!

 

Nach alttestamentlichem Sprachgebrauch ist „Hirte“ ein Titel für den König, in seiner machtvollen und gütigen Herrschaft.

Das AT prangert aber eher die tatsächliche Situation des Hirtenamtes, der Könige an.

Israel hat seine Könige nie Hirten genannt.

Dieser Titel bleibt nur Gott vorbehalten, weil nur er diesen Titel verdient.

David selbst erlebt dies so, denn als er diesen Lobpsalm schreibt, wird er gerade von dem eifersüchtigen Hirt Saul verfolgt, darum wendet er sich ganz bewusst an Gott.

So kann man sagen, dass der Ausruf: „der HERR ist mein Hirt“ ein Bekenntnis Davids ist: mögen andere einen anderen Hirten folgen – ich folge Gott!

Obwohl Saul David verfolgt, fühlt er sich von Gott sicher geleitet.

Was macht einen guten Hirten aus?

Er schafft aus vielen eine Einheit und macht aus Schafen eine Herde

Er kennt jedes Glied seiner Herde genau

Im AT wird oft ein Hirte verheißen, der das Volk führen wird (z.B. in Jes 40,11)

In Jesus wird diese Verheißung erfüllt.

In der Hirtenrede in Johannes 10, kommt dies sehr deutlich zum Ausdruck:

„Ich bin der gute Hirte“

Bis dahin hat Jesus vom Hirten immer nur in der 3. Person gesprochen.

Jesus gibt sich hier in verhüllter Form als Messias zu erkennen.

Letztens war ich bei einer Freundin in Kassel und ich hab sie gefragt, was sie mit einem Hirten verbindet.

Sie hat etwas gesagt, was ich als sehr wohltuend empfand.

Sie sagte: „ein Hirte ist jemand der ganz viel Zeit hat und Ruhe ausstrahlt.“

Da hab ich gedacht: „Ja so ist Jesus, der hat Zeit für mich“

Alle Erwartungen an einen guten Hirten – Fürsorge, Weide, Wasser, Sammlung, Führung, Schutz, Vertrautheit, Geduld, Zeit – erfüllen sich in Jesus.

 

„mir wird nichts mangeln“ im Hebräischen meint das zugleich Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft, denn die machen da keinen Unterschied.

Es ist also nichts zukünftiges, sondern in der Tat etwas reales und gegenwärtiges.

Es gilt auch für uns hier – jetzt – heute!

Die beste Weide findet der Hirte.

Er weidet uns auf einer grünen Aue.

Ich muss da immer an das Auenland bei „Herr der Ringe“ denken.

Das totale Gegenteil zu dem, was sonst die Schafe im kargen Juda zu fressen bekommen.

Das heißt wir dürfen genießen, was Gott für uns bereitet hat. Das Wunder des Sattwerdens, trotz aller Kargheit.

Dieses Bild macht uns deutlich, das Gott im Überfluss gibt!

„Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, so dass ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk,“ - 2Kor 9,8

Gott möchte nicht, das wir an irgendetwas Mangel leiden.

 „frisches Wasser“ heißt es bei Luther, es kann aber auch „ruhiges“ oder „stilles Wasser“ heißen. Es ist kein gewaltiger Strom, der ein erschöpftes Tier mit seiner Kraft mitreißt, sondern ein seichtes Gewässer, das ein erschöpftes Tier trinken lässt. Versorgung von Gott ist mehr als eine Speisung.

Ausgebrannt und erschöpft können wir zu ihm kommen. Er hat die Fülle für uns.

„kommt her zu mir alle die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken“ - Mt 11,28

Nehmen wir das in Anspruch?

Vervollständige mal diesen Satz für dich: „Ich bin total KO, ich muss jetzt erstmal …“

Wie konnte David in seiner überaus suboptimalen Situation diese Zeilen schreiben?

Warum können wir nicht so beten: „mir mangelt es an nichts“?

Der Grund ist wahrscheinlich, dass wir auch den 1. Teil auch nicht beten können: „Der HERR ist mein Hirte“

Wenn Gott der Hirte ist, ist die logische Konsequenz, dass ich das Schaf bin.

Was ist die Rolle des Schafes?

Was muss das Schaf tun, damit es geführt wird? Geführt werden kann?

Das Schaf muss dem Hirten folgen!

Es muss auf seine Stimmer hören!

Nur wenn jedes Schaf die Stimme des Hirten kennt und ihr folgt, hat es Teil am Schutz und an der Leitung des Hirten.

Es ist das verlorene Schaf, das in die Irre läuft und nach dem der Hirte sich auf die Suche macht.

Jesus verspricht: „ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ - Jh 10,28

Aber die Vorraussetzung dafür ist: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach;“ (Jh 10, 27)

Lassen wir uns denn von Gott wirklich führen?

Gehen wir denn nicht eher oft unsere eigenen Wege?

Wir neigen immer dazu besser zu wissen was für uns gut ist – wir glauben die saftigen Wiesen besser zu kennen.

Es fällt uns Menschen so unsagbar schwer, jemandem die Führung über unser Leben zu übergeben, obwohl wir wissen, dass nur unser Hirte – Gott – weiß was das Beste für uns ist. Das ist eigentlich total absurd – wie so vieles in unserem denken!

Dabei kann Gott uns so viel mehr geben, als wir ihn bitten, wie es in Eph 3,20 heißt:

„Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt,“ (Eph 3, 20)

Trotz dieser Verheißung ist niemand von uns zufrieden – darüber sollte jeder für sich mal nachdenken, ich möchte euch keine Pauschalantwort darauf geben, woran das liegt.

Vielleicht denkst du mal heute darüber nach, was du meinst das in deinem Leben fehlt.

Und dann denk mal darüber nach, ob du das auch wirklich brauchst oder ob du nur meinst dann glücklicher oder erfüllter zu sein.

Wie oft sagen wir diesen Satz: wenn ich das und das hätte, dann wäre alles toll!

Aber was passiert, wenn wir genau dieses wirklich bekommen?

Sind wir dann glücklich und zufrieden?

Einen kurzen Moment vielleicht!

Aber schon bald folgt das nächste „wenn…“

Das wird niemals aufhören, wenn wir nicht lernen aus der Hand Gottes zu nehmen.

Wenn wir nicht lernen unsern Mangel bei ihm auszufüllen und aufzufüllen.

Das ist aber alles andere als leicht, mir selbst gelingt es auch nicht in jedem Bereich meines Lebens, aber ich versuche immer wieder neu, alles in Gottes Hand zu legen und mich von ihm ausfüllen zu lassen.

Ein letzter Vers zur Ermutigung:

„Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.“ (Ph 4,19)