23
Jun
09

was unterscheidet uns vom Rest der Schöpfung?

Wahrscheinlich kennst du auch solche Momente, wo du über Gottes Schöpfung einfach nur staunen kannst.

ein gigantischer Wasserfall – ein Gewitter – ein wunderschöner Sonnenuntergang – der Blick ins Tal – der Ozean mit seinen gewaltigen Wellen – die Farbenpracht der Natur – die Vielfalt der Tiere - und, und, und …

Aber wir sind sogar noch schöner, noch beeindruckender, wir sind die KRONE DER SCHÖPFUNG! Der Rest der Schöpfung ist ein Geschenk an uns. Gott war vollkommen zufrieden mit uns: “und siehe, es war sehr gut!”

Was genau macht nun den Unterschied?

  1. Es ging eine Beratung Gottes voraus: Wir wollen Menschen schaffen…” (1Mos 1,26)
  2. Nur der Mensch wurde nach dem Bild Gottes erschaffen: “…nach unserem Bild, die uns ähnlich sind.” (1Mos 1,26)
  3. Unsere Erschaffung war ein direktes Handeln von Gott. Es heißt beispielsweise, dass das Wasser die Tiere im Meer hervorbringen soll. Da handelt Gott also nur indirekt. (1Mos 1,20)
  4. Der Mensch wurde in 2 Etappen geschaffen. Zuerst wurde unser Leib geformt aus Staub vom Erdboden, also etwas schon bestehendes und anschließend hauchte Gott uns das Leben ein. Wir bekamen von ihm ganz direkt eine lebendige Seele, eine neue Schöpfung. “Da bildete Gott der Herr den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.” (1Mos 2,7)
  5. Der Mensch erhält von Anfang an eine erhöhte Stellung innerhalb der Schöpfung:
    “Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!” (1Mos 1,28)

Die Bibelverse sind aus der “Neues Leben Übersetzung” und aus “Schlachter”

22
Jun
09

was heißt zur Ehre Gottes leben?

Watchman Nee hat ein Buch mit dem Titel: “Zur Ehre Gottes Leben” geschrieben. Ist mir grad zufällig eingefallen ;) – ich hab das Buch noch nicht vollständig gelesen. Hab mir nur vor einiger Zeit einige für mich interessante Kapitel durchgelesen. Er schreibt über folgende Lebensbereiche:

Ehe – Partnerwahl – Ehemann und Ehefrau – Elternschaft – Freundschaft – Freizeit, Erholung – Reden – Essen und Kleidung – Enthaltsamkeit – Umgang mit dem Geld

Alles Bereiche in denen wir zu Gottes Ehre Leben sollen. Diese Liste ist natürlich nicht vollständig, denn es gibt keinen Bereich unseres Lebens, für den das nicht gilt.

Im Vorwort heißt es von ihm:

“Gott verlangte von mir, dass ich von da an alle meine Fähigkeiten als einem anderen gehörig betrachte. Ich wagte nicht, auch nur ein wenig von meinem Geld oder eine Stunde meiner Zeit oder geistige oder körperliche Kraft zu verschwenden, denn sie gehörten nicht mir, sondern ihm. Es war etwas Großes, als ich diese Entdeckung machte. An diesem Abend begann für mich das christliche Leben.”1

Ich finde damit ist sehr gut ausgedrückt was zur Ehre Gottes Leben bedeutet. Auch wenn das sehr radikal klingt. Aber wenn ich mein ganzes Leben nach Gottes Ehre ausrichte, dann muss ich auch bei allem was ich tue überlegen, ob es seiner Ehre dient und das was ich tue, sollte ich so tun, dass es Gott verherrlicht.

Das hebräische Wort für “Ehre” bedeutet ursprünglich “schwer sein”, also “etwas oder jemandem Gewicht verleihen”. Das ist immer wieder eine Frage für uns: Wem oder Was in unserem Leben geben wir Gewicht?

Die “Ehre Gottes” hat auch oft etwas mit der Sichtbarwerdung Gottes zu tun. So wird auch an unserm Tun & Leben Gottes Ehre sichtbar. Das meint Gott verherrlichen, ihn für andere, an unserm Leben sichtbar machen. Das gilt vor allem vor Nichtchristen, damit sie an uns Gott erkennen können.

Das Wort im Griechischen kann folgender Maßen wiedergegeben werden: “göttliche Ehre, göttliche Pracht, göttliche Macht, sichtbarer Glanz”. Die Bedeutungsübergänge sind dabei fließend. Letztlich ist es eine Wesensart Gottes. Gott zeigt durch uns, wie er ist. Er erweißt sich durch unser Leben als dieser. Alles Gute, was aus uns kommt, vollbringt Gott in uns. Darum gebührt auch ihm die Ehre, für all unser Tun und unseren “Erfolg”.

1 Watchman Nee, “Zur Ehre Gottes Leben”, 2. Aufl. Übersetzt von Ulrich Mack. (Bielefeld: Christliche Literatur-Verbreitung, 1988), S. 6.
21
Jun
09

warum erschuf Gott den Menschen?

  • Gott hatte keine Langeweile
  • Gott war nicht einsam

Joh 5,24

Vater, ich möchte, dass die, die du mir gegeben hast, bei mir sind, damit sie meine Herrlichkeit sehen können. Du hast mir die Herrlichkeit geschenkt, weil du mich schon vor Erschaffung der Welt geliebt hast!

Gott existierte schon immer in seiner Trinität. Die Beziehung der 3 Personen war von Liebe geprägt!

Ich kann mir vorstellen, dass einfach nicht wusste wohin mit seiner Liebe. Er wollte seine Liebe teilen und verschenken. Gottes tiefstes Wesen ist Liebe, darum ist alles was er tut von Liebe geprägt.

Aber auch wenn Gott uns nicht braucht, heißt das nicht, dass wir ohne Bedeutung sind. Gott hat uns eine Bedeutung gegeben. Wir haben für ihn Bedeutung – und die haben wir nur in ihm!

Jes 43,7

alle, die nach meinem Namen benannt sind, die ich zu meiner Ehre gemacht habe, die ich gebildet und erschaffen habe.

In der Bibel können wir an verschiedenen Stellen lesen, dass wir zu Gottes “Ehre” geschaffen sind. Es gibt letztlich für uns keine größere Bedeutung als diese. So ist der Sinn unseres Lebens der, dass wir Gott verherrlichen. Derjenige, der die EHRE GOTTES über sein Leben schreibt, wird merken, dass er so die Fülle des Lebens gewinnt.

Joh 10,10

Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.

Vor allem in den Psalmen lesen wir, dass es überwältigende Freude gibt, wenn wir in Gottes Gegenwart sind.

Ps 16,11

Du wirst mir den Weg zum Leben zeigen und mir die Freude deiner Gegenwart schenken. Aus deiner Hand kommt mir ewiges Glück.

Als Christen dürfen uns an Gott freuen. Wir können Freude an ihm haben, das ist es, was uns Freude gibt.

Röm 5,2-3

Christus hat uns durch den Glauben ein Leben aus Gottes Gnade geschenkt, in der wir uns befinden, und wir sehen voller Freude der Herrlichkeit Gottes entgegen. Wir freuen uns auch dann, wenn uns Sorgen und Probleme bedrängen, denn wir wissen, dass wir dadurch lernen, geduldig zu werden.

Es kann für uns Menschen sehr selbstsüchtig klingen, wenn Gott uns einfach nur erschafft, damit wir ihm die Ehre geben. Für Menschen gilt das auf jeden Fall. Wer seine eigene Ehre sucht, der sündigt, weil er dann Gott die Ehre stielt, die ihm allein gebührt. Gott allein ist Anbetungswürdig – es gibt nichts was ihm die Ehre rauben könnte.

Röm 11,36

Denn alles kommt von ihm; alles besteht durch seine Macht und ist zu seiner Herrlichkeit bestimmt. Ihm gehört die Ehre in Ewigkeit! Amen.

Die Bibelverse stammen aus der Neues Leben Übersetzung.

14
Jun
09

god is bigger!!!

Ich bin grad am lernen für die Prüfungen. Und Gott kann es einfach nicht lassen dabei an mir zu arbeiten ;) immer das gleiche mit ihm…

Ich hatte in diesem Jahr Römerexegese, Genesisexegese (1 Buch Mose) und auch Anthropologie (die Lehre vom Menschen) – diese 3 Fächer bereite ich auch grad für die Prüfung vor und sie haben alle ein Gemeinsames Thema:

Der Mensch ist als gutes Wesen geschaffen – dann kam der Sündenfall – die Beziehung zu Gott & zu andern Menschen ist seit dem gestört – im Römerbrief heißt es dann, dass Jesus den Sieg errungen hat – wir bekommen ein neues Herz – wir dürfen mit Gott wieder Gemeinschaft haben – wir sind keine Sklaven der Sünde mehr – aber wir merken trotzdem, dass wir noch immer sündigen…

Ich merk in letzter Zeit wie sehr es mich deprimiert, wenn ich wieder mal feststellen muss, dass ich sündige, dass ich wenn ich schon nichts Schlechtes tue oder sogar Gutes tue, dann doch eigennützige Gedanken dabei habe – ich merke immer wieder wie kompliziert Beziehungen zu Menschen sind und es tut mir so Leid, dass ich Menschen verletzte und ihnen nicht gerecht werde, ihnen nicht die angemessene Wertschätzung entgegenbringen kann…

Ich wünsch mir so sehr so zu sein, wie ich einst gedacht war, ich will nicht mehr sündigen!!! Ich hoffe, dass Gott mir hilft in diesem Thema weiter zu kommen, damit ich gern lebe, auch mit meinen Fehlern. Und dass er mich aber auch weiter verändert, damit ich ihm ähnlicher werde!

Eben hab ich einen Zettel in einem Buch gefunden, auf den ich mir einen Satz von Stefan Driess aufgeschrieben habe. Der hat mich eben sehr ermutigt – und mich dazu veranlasst, diesen Eintrag hier zu schreiben:

Gott ist größer, als die Fehler die wir machen können!

Gott kann alles wieder heil machen, was ich kaputt mache… aus dem größten Mist kann Gott was Gutes machen!

Und ich merk, dass Gott mir immer wieder Chancen gibt in meiner Persönlichkeit zu reifen. Wenn ich ein paar Jahre zurück schaue, dann kann ich eigentlich nur staunen, was Gott aus mir gemacht hat.

…dafür möcht ich dir an dieser Stelle die Ehre geben!!!

Ich werd zu diesem Thema in nächster Zeit bestimmt noch mehr Sachen bloggen…

18
Feb
09

sound…

http://www.youtube.com/watch?v=IUDTlvagjJA

müsst ihr euch mal anhören – und unbedingt mit Kopfhörern!

ein virtueller Frisörsalong

ist voll krass und interessant

hier könnt ihr auch mal reinhören:

http://gprime.net/flash.php/soundimmersion

sind verschiedene Geräusche

15
Feb
09

wie versetze ich berge?

Wie versetze ich Berge?

Was sind Berge in meinem Leben?

Und was hat es mit dem Glauben so groß wie ein Senfkorn auf sich?

Um diese Fragen soll es jetzt gehen:

In Mt 17, 21 sagt Jesus zu seinen Jüngern:

„Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.“

Warum benutzt Jesus als Bild dieses so kleine Samenkorn.

Es ist wahrscheinlich das kleinste, das die Jünger kannten.

Er hätte auch sagen können: Wenn ihr Glauben habt wie eine Kokosnuss …. Das hat er aber nicht getan!

Jesus wollte offensichtlich deutlich machen, dass wir nur wenig Glauben brauchen.

Aber ich denke oft, dass ich sehr viel mehr Glauben benötige.

Glaube ist immer eine Beziehung zu einer lebendigen Persönlichkeit. Unsere Beziehung zu Jesus ist also der Schlüssel, wenn es um Glauben geht.

Jede zwischenmenschliche Beziehung beruht auf Glauben & Vertrauen:

in der Ehe, in der Familie, im Vertragswesen und auch in Wirtschaft und Politik. Und das gilt genauso für unsere Beziehung zu Jesus.

Glauben heißt ihm vertrauen.

Darauf vertrauen, dass er sein Wort hält.

Gehen wir einen Schritt weiter:

Kennst du einen Menschen, der schon einmal einen Berg versetzt hat? Wollte Jesus, dass wir Landschaftsgestalter werden?

Was hat es mit dem Bild des Berges auf sich?

Schon damals zu Jesu Zeiten, war „Berge versetzen können“ ein bekannter Ausdruck. Gemeint war damit, dass jemand große Widerstände überwinden konnte.

Diese Berge verstellen unser Leben. Und diese Berge sind meist viel schwieriger zu überwinden als Gebirge die in der Landschaft stehen!

Diese Berge sind das, was uns in unserm Alltag so hart zusetzt.

Wenn ich da an mein Leben denke, dann ist dieser Berg die Angst die ich vor Menschen habe. Diese Furcht vor meinen Mitmenschen hindert mich leider oft daran anderen zu begegnen. Dadurch sind mir sicher schon einige gute Gespräche oder sogar Freundschaften verloren gegangen. Diese Angst steht immer wie ein Berg vor mir und er sieht für mich unüberwindbar aus!

Denken wir noch einmal an das Senfkorn und die Kokosnuss zurück:

Sie sagen uns, dass wir nur wenig Glauben brauchen.

Wir brauchen nur wenig Glauben, um eben diese Berge in unserem Leben zu überwinden.

Wir müssen auch nicht zulassen, dass diese Berge uns im Weg stehen!

Mein Problem ist oft, dass ich etwas theoretisch weiß.

Ich weiß, dass Jesus alles kann.

Ich weiß, dass er es gut mit mir meint.

Ich weiß, dass ich mich nicht vor Menschen fürchten muss.

Glaube macht aber aus, dass ich darauf auch vertrauen kann.

Glaube ist eine Beziehung zu einer lebendigen Persönlichkeit.

Darum ist Vertrauen das, was meine Beziehung zu Jesus ausmachen sollte.

Ich schaue aber gern den Berg an.

Guck auf meine Probleme, statt den Blick auf Jesus zurichten.

Sicher hab ich diese Angst vor Menschen Jesus auch schon oft abgegeben, aber sie steht immer wieder wie ein Berg vor mir.

Mir fällt es schwer zu glauben, dass ich diesen Berg überwinden kann.

Mir fällt es schwer Jesus zu vertrauen, weil dieser Berg einfach so riesig wirkt.

Obwohl ich weiß dass er alle Macht dieser Welt hat.

Obwohl ich weiß, dass er es nur gut mit mir meint.

Was mein geistliches Wachstum oft aufhält, ist keine totale Unwissenheit. Das Problem ist, dass ich viele Tatsachen nicht verinnerlicht habe.

Ich höre, lese und sehe überall so viel.

Ich nehme an, dass geht dir nicht anders.

Aber all das bleibt nur in meinem Kopf hängen.

Das wenigste davon dringt bis in mein Herz durch.

Um unseren Glauben zu stärken müssen wir anfangen mit dem Herzen zu verstehen!

Gottes Zusagen müssen sich in meinem Herzen tief verankern.

Dann habe ich eine tiefe Gewissheit.

Mit dieser Gewissheit fällt es mir leicht Jesus zu vertrauen. Darauf zu vertrauen, dass sein Wort wahr ist.

Auf Jesus vertrauen, heißt zu glauben.

Und mit meinem Glauben kann ich Berge versetzen.

Die Berge die mir in meinem Leben im Weg stehen.

Ein kleiner Tipp von mir, was du mal machen kannst:

Male einen Berg und gib ihm einen Namen (wie z.B. bei mir, Menschenfurcht). Dann male dich dazu. Da wo du grad stehst. Das muss nicht besonders schön aussehen, es reicht auch Strichmännchenniveau ;)

Dann schreib lauter Eigenschaften von Jesus auf, die dir helfen diesen Berg zu überwinden, schreib Bibelverse auf, oder such sie dir aus einer Konkordanz. Ordne alle diese Wahrheiten auf diesem Bild an.

Halte daran fest, wenn du das nächste Mal vor diesem Berg stehst!

15
Dez
08

Gebetspate werden…

In den islamischen Ländern ist es total gefährlich Christ zu sein, zumindest muss man da eine große Benachteiligung einstecken.  Im Iraak werden zur Zeit ganz gezielt Christen erschossen.

Bei Open Doors kann man sich jetzt dazu verpflichten einmal die Woche 10 Minuten für Christen in islamischen Ländern zu beten. Ich denke, dass das echt ne super Sache ist.

Uns geht hier in unserm sicheren Deutschland so schnell der Blick für den Rest der Gemeinde Jesu verloren, die jeden Tag ihr Leben riskieren.

04
Dez
08

So gehen wir oft mit Gott um…

Er ist schon ganz aufgeregt. Er rennt hastig in der Wohnung hin und her und weiß gar nicht wohin mit sich. Bald wird sie kommen. Es kann jeden Moment an der Tür klingeln. Er hat schon alles vorbereitet. Alles ist blitz und blank geputzt, damit sie sich auch wohl fühlt. Er hat ihr Lieblingsgericht gekocht, Lasagne. Sie steht zum warm halten noch im Ofen, aber der Duft aus der Küche liegt schon in der Luft. Der Tisch ist schön gedeckt, Messer rechts, Gabel links, denn auf so was achtet sie sehr. Frische Blumen hat er beim Laden um die Ecke auch besorgt. Violette Nelken, die mag sie besonders gern.

Er legt noch die passende Musik auf, rückt noch mal die Kissen auf dem Sofa zurecht, wüscht zum dritten mal über das Bücherregal, falls sich da doch noch ein Staubkorn versteckt hat.

Den Wein hatte er vergessen. Schnell rennt er die Kellertreppe runter und kommt mit einer Flasche halbtrockenem Burgunder wieder hoch. Die Flasche platziert er sorgsam auf dem Tisch.

Für die Zeit nach dem Essen hat er sich etwas ganz besonderes ausgedacht. Er möchte sie überraschen. Er freut sich schon darauf ihr Gesicht dabei zu sehen. Endlich werden sie mal wieder richtig viel reden können. Er möchte wissen wie es ihr wirklich geht, am Telefon kommen sie immer nicht so richtig dazu und sie hat nie genug Zeit oder ist zu müde und möchte lieber Schlafen gehen, denn sie muss morgens immer früh raus. Aber heute werden sie Zeit haben. Heute werden sie über vieles endlich ausführlich reden können. Er möchte ihr auch so vieles sagen. Vor allem, dass er sie über alles liebt und nichts mehr braucht, als sie in den Armen zu halten. Neben all der Worte genießt er es vor allem unheimlich in ihrer Gegenwart zu sein. Mehr braucht er nicht um glücklich zu sein. Die Hauptsache ist, dass sie da ist. Für ihn da ist und sich von ihm beschenken lässt. Er möchte mit ihr zusammen lachen und mit ihr zusammen weinen. Er möchte sie trösten und ihr Mut machen. Er möchte einen Platz in ihrem Herzen haben. Er möchte ganz nah an ihr Herz herankommen und möchte ihr auch sein Herz zeigen.

Es klingelt. Er schreckt vom Sofa auf. Aber es ist nicht das klingeln der Tür, das ist Dumpfer. Es ist das Telefon. Er geht in den Flut und nimmt gespannt den Hörer ab.

Er erkennt ihre Stimme sofort. Sein vor Freude strahlendes Gesicht verzieht sich. Leise und traurig bringt er nur einen Satz heraus: „Ja, gut, ich verstehe, dann vielleicht bis morgen, ich warte auf dich, ich lie…“ Aber da hat sie schon aufgelegt.

Das war nun schon das dritte Mal diese Woche. Sie wollte doch lieber mit ihren Freundinnen in den neuen Film gehen.

Er pustet die Kerzen aus. Er fühlt eine Lücke in seinem Herzen. Doch er kann diese Stelle nicht füllen. Niemand außer ihr kann diese Lücke füllen…


18
Aug
08

Vaterliebe

Ich hab mal wieder was tolles zum anhören im Netz entdeckt, dass ich gerne weiter geben möchte:

Friedrich Aschoff hält ein Seminar zum Thema: “Die Liebe Gottes, des Vaters entdecken”. Stammt von der Jahrestagung von Vineyard.

Dabei malt er die Liebe des Vaters zu uns, anhand des Gleichnis vom “Verlorenen Sohn” und des gleichnahmigen Bildes von Rembrandt, wunderbar aus.

Mir geht es so, dass ich oft im Alltag, wenn ich mal wieder Misst gebaut habe, vergesse, dass Gott sich nichts mehr wünscht als in meiner Nähe zu sein und mir überhaupt nichts nach trägt, sondern mich immer wieder aufnimmt so wie ich bin und mich überschüttet mit Segen, Liebe und allem was er geben kann.

Gott meint es nur gut mit uns!

Wenn du mal ein paar Stunden Zeit hast, dann hör dir diese wohltuenden Worte mal an!

08
Jul
08

meine 1. woche

Ich bin nun mittlerweile eine Woche hier in Chemnitz bei der Heilse.

Ich fühl mich hier total wohl und die Arbeit macht mir echt Spaß. Auch die Leute sind super nett und cool.

Ich finde es irgendwie total merkwürdig hier im Osten zu sein. Das weckt bei mir ganz komische Gefühle, die ich gar nicht so richtig orten oder beschreiben kann.

Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mich hierher gebracht hat. Ich hab schon viele gute Eindrücke mitnehmen können, von denen ich sicher noch profitieren kann!

Die Heilsarmee arbeitet hier ja sehr eng mit den Freaks zusammen, eigentlich so eng, dass sie gar nicht mehr trennbar sind, denn viele aus der Gemeinde arbeiten hier ehrenamtlich mit und die Angestellten hier gehen auch größten Teils in die Gemeinde. Ich finde es so gut zu sehen, wie Gemeinde funktionieren kann. Wie man wirklich an die Menschen ran kommen kann, wie diakonische Arbeit in der Gemeinde aussehen kann. Das ist so bereichernd. An diesem Punkt ist diese Gemeinde ein echtes Vorbild!

Für mich war es auch ein Anliegen während des Praktikums mir dieses Kanaanäisch abzugewöhnen, dass ich mir in der Zeit auf der Bibelschule doch irgendwie angeeignet habe. Da versteht das ja auch jeder. Mich fasziniert hier, wie echt und normal die Leute beten. Sie reden mit Jesus wirklich genauso, wie mit jedem anderen. Ich hoffe echt, dass ich es schaffe meinen ganzen theologischen Wortschatz in eine allgemein verständliche Sprache zu bringen.

Eigentlich wollte ich ja alles andere als Kinder- und Jugendarbeit im Praktikum machen und ich hab mich gefragt, warum Gott wollte, dass ich hier her nach Chemnitz gehe. Es ist wahrscheinlich so ziemlich die einzige Heilsarmee, die Kinder- und Jugendarbeit macht (zumindest in diesem Maß).

Aber ich bin so froh hier zu sein! Denn ich kann von den Menschen hier viel lernen. Ich kann hier Menschen begegnen, ob Kinder, Jugendliche, Mitarbeiter, Mütter oder andere Leute, wie Sozialschwache, die hier immer mal wieder rein schauen.

Ich habe in den letzten Tagen festgestellt, dass ich gern Menschen etwas bei bringen möchte. Wenn manche Themen angeschnitten werden, dann weiß ich dazu was zu sagen und möchte das gern weiter geben. Aber mir fehlt entweder der Mut dazu, die laute Stimme oder eine klare, verständliche Ausdrucksweise. Mir fällt das leider so oft auf, dass ich das was in meinem Herzen so klar ist, nicht so rüber bringen kann, dass es bei dem anderen ankommt.

Ich bete dafür, dass mir das immer mehr und besser gelingt, denn da schlägt echt mein Herz!

Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mich hierher gebracht hat. Ich hab schon viele gute Eindrücke mitnehmen können, von denen ich sicher noch profitieren kann!

Die Heilsarmee arbeitet hier ja sehr eng mit den Freaks zusammen, eigentlich so eng, dass sie gar nicht mehr trennbar sind, denn viele aus der Gemeinde arbeiten hier ehrenamtlich mit und die Angestellten hier gehen auch größten Teils in die Gemeinde. Ich finde es so gut zu sehen, wie Gemeinde funktionieren kann. Wie man wirklich an die Menschen ran kommen kann, wie diakonische Arbeit in der Gemeinde aussehen kann. Das ist so bereichernd. An diesem Punkt ist diese Gemeinde ein echtes Vorbild!

Für mich war es auch ein Anliegen während des Praktikums mir dieses Kanaanäisch abzugewöhnen, dass ich mir in der Zeit auf der Bibelschule doch irgendwie angeeignet habe. Da versteht das ja auch jeder. Mich fasziniert hier, wie echt und normal die Leute beten. Sie reden mit Jesus wirklich genauso, wie mit jedem anderen. Ich hoffe echt, dass ich es schaffe meinen ganzen theologischen Wortschatz in eine allgemein verständliche Sprache zu bringen.

Ich bin sehr gespannt wie´s hier noch weiter geht und was ich noch für Erfahrungen machen werde.




Galter 2,20

"Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat."

Gebetsanliegen:

ich brauch eine günstige Wohnung in Berlin, möglichst nah an der Schule - und mit Menschen drin, denen ich begegnen soll ;)

 

Juli 2009
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