Archiv für März 2008

28
Mär
08

Paulus will auch Geist!

„Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, um euch etwas geistliche Gnadengabe mitzuteilen, damit ihr gestärkt werdet, das heißt aber, daß ich mitgetröstet werde unter euch durch den gegenseitigen Austausch eures und meines Glaubens.“

(Römer 1,11-12 Schlachter)

Die Verse habe ich eben gelesen und fühlte mich von Paulus grad total verstanden. Paulus wusste genau, wie sehr der Heilige Geist in einer Gemeinschaft wirkt. Er kannte die Kraft des Heiligen Geistes. Paulus wollte dieses Feuer in Gemeinden bringen. Er wollte auch, dass andere das erleben können. Paulus wollte an dieser Gemeinschaft auch selbst teilhaben, weil er wusste, wie gut das tut und wie sehr er selbst das brauchte.

 

27
Mär
08

Spiegelbild

Schau in das Spiegelbild,

das Gott dir gegeben hat!

Wenn aber schon der Dienst, der zum Tod führt und dessen Buchstaben in Stein gemeißelt waren, so herrlich war, dass die Israeliten das Gesicht des Mose nicht anschauen konnten, weil es eine Herrlichkeit ausstrahlte, die doch vergänglich war, wie sollte da der Dienst des Geistes nicht viel herrlicher sein? … Weil wir eine solche Hoffnung haben, treten wir mit großem Freimut auf , nicht wie Mose, der über sein Gesicht eine Hülle legte, damit die Israeliten das Verblassen des Glanzes nicht sahen … Wir alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn.

(2. Korinther 3,7.8.12.13.18 übernommen aus John Eldredge „Der ungezähmte Christ“)

27
Mär
08

… ich will mehr Heiligen Geist!!!

… ich höre gerade die Aufnahme eines Seminars über Heilung. Storch predigt in der Kraftwerkgemeinde in Bielefeld:
Dabei ist mir gerade mal wieder bewusst geworden, dass ich mir in meinem Leben mehr Wirkung des Heiligen Geistes wünsche. Ich merke immer wieder in Gebetsgemeinschaften, dass mein Gebet irgendwie kraftlos ist. Oft sind meine Gebete irgendwie oberflächlich und allgemein gehalten (sogenannte all-die-Gebete). Wenn ich allein bete ist das noch anders, da kann ich auch oft konkreter beten und ich weiß, dass Gott versteht was ich meine, egal wie ich es formuliere. Ich kann dann auch in Sprachen beten und ich merke dann schon oft, dass Gottes Kraft wirkt, aber in Gebetsgemeinschaften spüre ich diese Kraft in meinen Gebeten viel zu selten und viel zu wenig.
Warum haben so viele Menschen Angst vor dem Heiligen Geist?
Ich treffe relativ selten auf Menschen, die sich auch so sehr nach Gottes Kraft sehnen. Die meisten sind dem gegenüber eher verhalten und sehr vorsichtig. Nicht dass Vorsicht verkehrt ist, das will ich nicht gesagt haben, aber dadurch verschließen wir uns so oft vor dem, was Gott in uns und durch uns eigentlich wirken möchte.
Ich hab zum Beispiel noch nie eine Gebetsgemeinschaft erlebt, in der in Sprachen gebetet wurde. Das blöde an der Sache ist, ich trau mich selbst auch nicht das mal vorzuschlagen oder zu fragen, ob jemand etwas dagegen hat. Ich fürchte mich glaub ich vor den Reaktionen der Leute oder so, obwohl es dafür rational keinen Grund gibt. MENNO!!!
Ich möchte einfach krasse Sachen mit Gott erleben, er ist schließlich ein lebendiger, mächtiger und leidenschaftlicher Gott.
Ich möchte endlich anfangen den Eindrücken nachzugehen, die ich von Gott bekomme. Ich möchte diese Gedanken nicht mehr wegdiskutieren.
Ich genieße unheimlich die Gemeinschaft mit Gott und fühle mich nirgends so wohl wie in seiner Gegenwart, aber da ist noch mehr. Gott ist noch größer. Ich merke auch oft, dass Gott mir total viel Liebe schenkt und ich weiß, dass es meine Aufgabe ist diese Liebe weiter zu verschenken, aber ich weiß nicht wie.
Ich bin gespannt wie´s weiter geht… und ich freu mich drauf…!
24
Mär
08

Gott hat uns zuerst geliebt…


Ich betrete einen Raum, du gehst hinter mir.
Es ist eine Zeit als es die Welt noch nicht gab.
Du sagst mir, schon da hast du mich geliebt.
Als du die Welt schufst, hast du die ganze Zeit an mich gedacht.
Sie ist ein Geschenk, ein Hochzeitsgeschenk für mich.
Ein Zeugnis deiner Liebe zu mir.
-
Ich betrete einen Raum, du gehst hinter mir.
Ich sehe mich als ich noch nicht geboren war.
Meine Mutter weint, denn sie ist allein.
Sie sitzt auf dem Bett und die Tränen kullern ihr übers Gesicht.
Du sagst mir, schon da hast du mich geliebt.
Du hast mich von Anfang an gewollt.
-
Ich betrete einen Raum, du gehst hinter mir.
Er ist gefüllt mit Karteikästen.
Auf einem steht der Name meines Bruders.
Ich ziehe ihn heraus und lese …
Was ich ihm Gutes getan habe, passt auf 5 Karten
- Die anderen vermag ich nicht zu zählen.
Ich lese noch mehr Namen und stelle bei jedem Namen das gleiche fest.
An einige Namen erinnere ich mich nicht einmal.
Du siehst mich nur an und sagst nichts.
Du wartest auf mich.
Du reichst mir deine Hand.
Ich sage leise kaum zu hören: „Es tut mir leid“.
Du nimmst mich in den Arm.
Meine heißen Tränen kullern in deinen Nacken.
Du weinst mit mir.
Und du sagst, dass du mich liebst.
-
Dann gehst du fort und nimmst einen roten Stift.
Du ziehst jeden einzelnen Kasten heraus.
Du nimmst jede einzelne der Karten in die Hand.
Du streichst meinen Namen durch und schreibst deinen drauf.
Ich will dich davon abhalten.
Du sagst mir, dass du mich liebst.
-
Ich betrete einen Raum, du gehst hinter mir.
Ich habe dir versprochen, nun immer bei dir zu sein.
Ich habe dir versprochen, dir meine Zeit zu schenken.
Ich habe dir versprochen, dir mein Leben zu widmen.
Ich habe dir gesagt, dass ich dich liebe.
-
Ich sehe Bilder:
-
Ich sehe Bilder, wie ich an meinem Computer sitze und sage: „Nachher bin ich da für dich“.
Dann ist es 2:00 Uhr nachts und ich fall müde ins Bett.
Heute hatte ich keine Zeit für dich.
-
Ich sehe Bilder, wie ich mit einem Freund stundenlang rede.
Wir haben uns viel zu erzählen.
Du sitzt mit dabei,
aber wir beachten dich nicht.
Du willst auch mit mir reden,
aber ich lass dich nicht.
Heute hatte ich keine Zeit für dich.
-
Ich sehe Bilder, wie ich begeistert Fußball gucke.
Ich bin euphorisch, fanatisch, ich juble und springe in die Luft.
Im Gottesdienst sitz ich brav auf meinem Stuhl und sage: „Herr ich freue mich…“.
Und ich rede mir ein, dass ich mit dir Gemeinschaft hab.
Heute hatte ich keine Zeit für dich.
-
Ich dreh mich zu dir um.
Deine Augen sehen traurig aus.
Gleichzeitig sagen sie mir:
„Ich liebe dich“.
-
Ich betrete einen Raum, du gehst hinter mir.
Ich sehe, wie ich einmal vor dir steh.
Du rennst auf mich zu und freust dich auf mich.
Ich neige meinen Blick und habe Angst dir in die Augen zu sehen.
Du streckst dein Arm aus und hebst meinen Kopf.
Tränen stehen mir in den Augen.
Ich sage es tut mir so leid.
Du schaust mich fragend an.
Du weist nicht was ich meine.
Ich erzähle dir, was ich alles getan hab.
Du hörst mir zu und schüttelst den Kopf.
Du sagst, du hast alles vergessen.
Du sagst, du weißt nichts davon.
„Erinnere dich doch, erst gestern hab ich …“
Du fällst mir ins Wort…
Du sagst, du erinnerst dich nur daran,
dass du mich liebst, mich schon immer geliebt hast.
05
Mär
08

andere müssen sterben

Heute morgen hatten wir bei uns in der Morgenandacht das Thema Christenverfolgung. Mir ist erschrekender Weise mal wieder bewusst geworden, wie weit entfernt dieses Thema in meinem Leben ist. Wenn ich hier in meiner behüteten Bibelschule hocke merke ich manchmal nicht einmal mehr, dass es noch Menschen gibt, die keine Christen sind. Das gruselt mich jedes mal wieder, wenn mir das auffällt. Es ist so wichtig, dass wir immer wieder unseren Blick für die gesamte Gemeinde Jesu weiten und auch daran denken, dass andere für das was ich tue und bin, gefoltert und umgebracht werden.

Heute morgen kam der impuls, dass wir neben dem Gebet auch mal einen Brief an Gefangene schreiben könnten. Von Open Doors gibt es da eine Aktion.

Auf der Website gibt es ganz viele Adressen von Gefangenen, an die man schreiben kann. Die von Open Doors leiten diese Briefe dann weiter. Ich glaube das ist ne echt coole Sache. Das hilft und ermutigt die Gefangenen und gleichzeitig hilft es uns selbst, die Christen in Verfolgung nicht zu vergessen. Da wo wir unsere Zeit investieren, da wird auch unser Herz wachsen! Ich möchte jeden, der das liest dazu ermutigen einfach mal einen Brief oder eine Karte zu schreiben.  

(pdf)    wie schreibe ich einen Brief? 

Einer der Gefangenen zum Beispiel sagte folgendes:

«Ich habe Tausende von Briefen erhalten. Die Gefängniswärter waren davon so beeindruckt, dass sie aufhörten, mich zu foltern.»

Das ist so geil, auf welche Weise wir helfen können. Jesus nutzt alle Mittel und Wege und nichts ist zu klein und unbedeutend.

04
Mär
08

Schnäppchen

… letzte Woche habe ich ein super Schnäppchen gemacht. Ich hab bei Amozon ein Exegetisches Wörterbuch fürs NT erworben (10 Bände). Normalerweiße kostest das 300-400 € und wisst ihr, was ich bezahlt hab…? 36 €, eigentlich ist das Papier mehr wert.

Ich sag nur Halleluja!

Einer von uns ist jede Woch in dieser Buchhandlung, hat das aber nie gesehen, es war der letzte von 4 Bänden.

Mein Papa ist einfach toll :)




Philipper 3,10 – NGÜ

"Ja, ich möchte Christus durch und durch kennen; ich möchte die Kraft, mit der Gott ihn von den Toten auferweckt hat, an mir selbst erfahren und möchte an seinem Leiden teilhaben, sodass ich ihm bis in sein Sterben hinein ähnlich werde"

mein Ziel ist es immer näher zu Gott zu kommen und auf diesem Weg möchte ich andere Menschen teilhaben lassen - damit du vielleicht auch ein Stück NÄHER ZU GOTT kommst....

Gebetsanliegen:

meine Mama ist krank ... sie hat einen entzündeten Nerv im Gesicht :(
Betet dafür, dass Gott in dieser Zeit an ihr wirkt!

finanziell siehts bei mir auch noch nicht so gut aus...

 

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